Tagesgeld für Kinder: sicher sparen mit Zinsen

Tagesgeld ist der einfachste Weg, Geldgeschenke verzinst und trotzdem täglich verfügbar zu parken. Entscheidend sind Zinstyp, Einlagensicherung und der Freistellungsauftrag.

Stand: – alle Angaben ohne Gewähr

Werbehinweis: Affiliate-Links

Aktionszins und Dauerzins unterscheiden

Viele Banken werben mit einem Aktionszins, der nur für Neukunden und nur für einige Monate gilt. Danach fällt der Satz auf den Standardzins zurück, der deutlich niedriger sein kann.

In unseren Tabellen kennzeichnen wir den Zinstyp und – wo bekannt – die Dauer der Aktion. Zinssätze ändern sich laufend; unsere Angaben sind Richtwerte mit Standdatum, maßgeblich ist immer die Anbieterseite.

Einlagensicherung und Sitz der Bank

In der EU sind Einlagen je Kundin und Bank bis 100.000 € gesetzlich geschützt. Bei ausländischen Banken greift die Sicherung des Sitzlandes – das ist rechtlich gleichwertig, in der Abwicklung aber oft aufwendiger.

Wir weisen deshalb bei jedem Anbieter das Land der Einlagensicherung aus und kennzeichnen ausländische Institute.

Freistellungsauftrag nicht vergessen

Zinsen sind Kapitalerträge und unterliegen der Abgeltungsteuer. Läuft das Konto auf den Namen des Kindes, greift dessen Sparerpauschbetrag – dafür braucht die Bank einen Freistellungsauftrag.

Bei höheren Erträgen kann zusätzlich eine Nichtveranlagungsbescheinigung des Finanzamts sinnvoll sein. Steuerliche Beratung dürfen wir nicht leisten.

Häufige Fragen

Können Kinder ein eigenes Tagesgeldkonto haben?
Ja, viele Banken eröffnen Tagesgeldkonten auch für Minderjährige. Eröffnet wird es von den gesetzlichen Vertretern, das Guthaben gehört dem Kind. Nicht jede Bank bietet das an – einige setzen Volljährigkeit voraus. Wir kennzeichnen deshalb in unserer Tabelle, ob ein Angebot speziell für Kinder gedacht ist oder ob es lediglich auch für Minderjährige geöffnet ist. Bitte prüfe vor der Eröffnung die Bedingungen des Anbieters, da sich diese Regeln gelegentlich ändern.
Wie oft ändern sich die Tagesgeldzinsen?
Tagesgeldzinsen sind variabel und können von der Bank jederzeit angepasst werden, in der Praxis oft im Rhythmus geldpolitischer Entscheidungen. Ein heute attraktiver Satz kann in wenigen Monaten deutlich niedriger sein. Deshalb geben wir alle Zinsangaben als Richtwerte mit Standdatum an und verlinken die Anbieterseite als Quelle. Wer Planungssicherheit möchte, sollte Festgeld prüfen: Dort ist der Zins für die gesamte Laufzeit festgeschrieben, dafür ist das Geld gebunden.
Tagesgeld oder Festgeld für mein Kind?
Tagesgeld ist täglich verfügbar und damit ideal für Geldgeschenke und einen Notgroschen, dafür ist der Zins variabel. Festgeld bindet das Geld für eine feste Laufzeit und sichert den Zins für diesen Zeitraum. Für Beträge, die absehbar liegen bleiben – etwa bis zum Führerschein –, kann Festgeld die höhere Planbarkeit bieten. Viele Familien teilen auf: einen flexiblen Teil auf Tagesgeld, einen festen Teil auf Festgeld mit passender Laufzeit.
Zahlt mein Kind Steuern auf die Zinsen?
Grundsätzlich unterliegen Zinsen der Abgeltungsteuer. Läuft das Konto auf den Namen des Kindes, kann dessen Sparerpauschbetrag genutzt werden – dafür müssen die Eltern einen Freistellungsauftrag bei der Bank erteilen. Liegen die Gesamteinkünfte des Kindes unter dem Grundfreibetrag, lässt sich zusätzlich eine Nichtveranlagungsbescheinigung beim Finanzamt beantragen; dann behält die Bank gar keine Steuer ein. Die genauen Beträge ändern sich gelegentlich, maßgeblich sind die amtlichen Werte.