Kinderkonto vergleichen: Die besten Kinderkonten im Test

Kostenlose Kinderkonten im Vergleich: Wir haben Konditionen, Karten, Apps und Extras geprüft und zeigen, welches Konto sich für welches Alter lohnt.

Werbehinweis: Affiliate-Links

Welches Kinderkonto ist das beste?

Das beste Kinderkonto ist dauerhaft kostenlos, bietet eine eigene Karte ab etwa 6 bis 7 Jahren und gibt Eltern per App Kontrolle über Limits und Zahlungen. Welcher Anbieter aktuell vorne liegt, zeigt der Testsieger in der Tabelle – sortiert nach unserem Redaktionsscore aus Kosten, Leistungen, App, Eröffnung und Service.

Schnell-Fazit: unsere Empfehlungen

Bestes Gesamtpaket

Logo DKB
DKB

Score 96/100

Kostenlos bis zum 18. Geburtstag

Beste App & Karte

Logo comdirect
comdirect

Score 93/100

Girocard + Visa Debit im Paket

Beste Filialbank

Logo Berliner Volksbank
Berliner Volksbank

Score 88/100

Oft mit Testsieger-Konditionen ausgezeichnet

Zwei bestimmte Anbieter im Kopf? Hier frei zwei Anbieter auswählen und direkt vergleichen.

Alter des Kindes

Wähle das Alter, um nur passende Konten zu sehen (Angaben in Jahren).

Anbieter filtern
Bestes Kinderkonto
Logo DKB

DKB

Kostenloses Kinderkonto mit Visa Debit – bis 18 ohne Gebühr

96
Score96

Sehr gut

Kontoführung
0 €bis 18 J.
Mindestalter
ab 0 J.
Elternkonto
Ja
Alle Details anzeigen
Karte
Visa Debit (ab 7 J.)
Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
Logo comdirect

comdirect

JuniorGiro: kostenlos bis 18 mit Girocard und Visa Debit

93
Score93

Sehr gut

Kontoführung
0 €bis 18 J. (danach Umstellung auf Girokonto-Tarif laut Preisverzeichnis)
Mindestalter
ab 7 J.
Elternkonto
Nicht erforderlich – Eröffnung durch die Eltern
Alle Details anzeigen
Karte
Girocard + Visa Debit
Logo ING

ING

Girokonto Junior: kostenloses Konto für 7- bis 17-Jährige mit Extra-Konto & Depot

92
Score92

Sehr gut

Kontoführung
0 €(junge Leute)
Mindestalter
7–17 J.
Elternkonto
Ja
Alle Details anzeigen
Karte
Girocard / Visa Debit
Logo Berliner Volksbank

Berliner Volksbank

blauorange: junges Konto mit oft ausgezeichneten Konditionen

88
Score88

Gut

Kontoführung
0 €(junge Leute)
Mindestalter
ab 0/7 J.
Elternkonto
Nicht erforderlich – Eröffnung durch die Eltern
Alle Details anzeigen
Karte
Girocard + optional Karte
Logo Commerzbank

Commerzbank

StartKonto: kostenlos bis 27 mit über 800 Filialen

86
Score86

Gut

Kontoführung
0 €bis 27 J.
Mindestalter
ab 7 J.
Elternkonto
Nicht erforderlich – Eröffnung durch die Eltern
Alle Details anzeigen
Karte
Girocard + optional Visa
Logo Deutsche Bank

Deutsche Bank

Das Junge Konto: Filialbank-Konto mit nahtlosem Übergang ins Erwachsenenkonto

84
Score84

Gut

Kontoführung
0 €(junge Leute)
Mindestalter
ab 7 J.
Elternkonto
Nicht erforderlich – Eröffnung durch die Eltern
Alle Details anzeigen
Karte
Girocard + optional Karte
Logo GLS Bank

GLS Bank

Konto U18: das nachhaltige Kinderkonto der GLS Bank

83
Score83

Gut

Kontoführung
günstig/teils 0 €
Mindestalter
ab 0 J.
Elternkonto
Nicht erforderlich – Eröffnung durch die Eltern
Alle Details anzeigen
Karte
Girocard/Debit
Logo Sparkassen

Sparkassen

Jugendkonten der regionalen Sparkassen – Beratung und Finanzbildung vor Ort

83

Regional unterschiedliche Konditionen

Score83

Gut

Kontoführung
meist 0 €(junge Leute)
Mindestalter
ab 0 J.
Elternkonto
Regional verschieden
Alle Details anzeigen
Karte
Girocard + optional Karte
Logo VR-Banken

VR-Banken

Jugendkonten der Volksbanken und Raiffeisenbanken – genossenschaftlich und regional

83

Regional unterschiedliche Konditionen

Score83

Gut

Kontoführung
meist 0 €(junge Leute)
Mindestalter
ab 0 J.
Elternkonto
Regional verschieden
Alle Details anzeigen
Karte
Girocard + optional Karte
Logo HypoVereinsbank

HypoVereinsbank

HVB StartKonto: kostenlos bis 26 für Schüler, Azubis und Studenten

83
Score83

Gut

Kontoführung
0 €bis 26 J.
Mindestalter
ab 7 J.
Elternkonto
Nicht erforderlich – Eröffnung durch die Eltern
Alle Details anzeigen
Karte
Girocard + optional Visa Debit
Logo Postbank

Postbank

Giro start direkt: kostenlos bis 22 im Postbank-Filialnetz

82
Score82

Gut

Kontoführung
0 €bis 22 J.
Mindestalter
ab 7 J.
Elternkonto
Nicht erforderlich – Eröffnung durch die Eltern
Alle Details anzeigen
Karte
Girocard + optional Visa
Logo BBBank

BBBank

Junges Konto: kostenlose Genossenschaftsbank bundesweit

82
Score82

Gut

Kontoführung
0 €(junge Leute)
Mindestalter
ab 0/7 J.
Elternkonto
Nicht erforderlich – Eröffnung durch die Eltern
Alle Details anzeigen
Karte
Girocard + optional Karte
Logo norisbank

norisbank

Kinderkonto auf Guthabenbasis – ab Geburt mit Zustimmung der Eltern

82
Score82

Gut

Kontoführung
0 €Kontoführung (laut Anbieter)
Mindestalter
ab 0 J.
Elternkonto
Nein
Alle Details anzeigen
Karte
girocard (Debitkarte)
Logo Targobank

Targobank

Starter-Konto: kostenloses Jugendkonto mit Filialnetz

81
Score81

Gut

Kontoführung
0 €(junge Leute)
Mindestalter
ab 7 J.
Elternkonto
Nicht erforderlich – Eröffnung durch die Eltern
Alle Details anzeigen
Karte
Girocard + optional Karte
Logo Pax-Bank

Pax-Bank

PaxJunior: werteorientiertes Kinderkonto der kirchlichen Bank

80
Score80

Gut

Kontoführung
0 €(junge Leute)
Mindestalter
ab 0 J.
Elternkonto
Nicht erforderlich – Eröffnung durch die Eltern
Alle Details anzeigen
Karte
Girocard/Debit
Logo OLB

OLB

Girokonto M: kostenloses Jugendkonto in Norddeutschland

79
Score79

Befriedigend

Kontoführung
0 €(junge Leute)
Mindestalter
ab 7 J.
Elternkonto
Nicht erforderlich – Eröffnung durch die Eltern
Alle Details anzeigen
Karte
Girocard + optional Karte
Logo Sparda-Banken

Sparda-Banken

SpardaGiro Young: Jugendkonto der regionalen Sparda-Banken

79

Regional unterschiedliche Konditionen

Score79

Befriedigend

Kontoführung
meist 0 €für junge Leute (bis 18)
Mindestalter
ab 0 J.
Elternkonto
Nein
Alle Details anzeigen
Karte
Girocard + optional Debitkarte
Logo PSD Banken

PSD Banken

Jugend-Girokonto der regionalen PSD Banken

77

Regional unterschiedliche Konditionen

Score77

Befriedigend

Kontoführung
meist 0 €für junge Leute
Mindestalter
ab 0 J.
Elternkonto
Nein
Alle Details anzeigen
Karte
Girocard + optional Karte

Worauf es beim Kinderkonto ankommt

Ein gutes Kinderkonto ist dauerhaft kostenlos, kommt mit eigener Karte und gibt Eltern Kontrollmöglichkeiten wie Limits und Push-Nachrichten. Extras wie Sparziele, Unterkonten oder ein verzinstes Tagesgeld machen den Unterschied zwischen einem soliden und einem sehr guten Angebot.

Achte bei der Auswahl auch auf die Nebenkosten im Preisverzeichnis: Gebühren für Bargeldeinzahlungen, Ersatzkarten oder Kartenzahlungen außerhalb des Euroraums summieren sich im Alltag schneller als gedacht. In unseren Testberichten listen wir diese Punkte für jeden Anbieter einzeln auf.

Ab welchem Alter gibt es eine Karte?

Die meisten Banken stellen eine Girocard oder Debitkarte ab 6 bis 7 Jahren aus. Vorher dient das Konto vor allem zum Sparen und Sammeln von Geldgeschenken. Jugendliche ab 12 profitieren oft von eigenen Jugendkonten mit mehr Freiheiten – zum Beispiel mobilem Bezahlen per Apple Pay oder Google Pay.

Girocard und internationale Debitkarte unterscheiden sich in Akzeptanz und Funktionen. Prüfe die tatsächlich angebotene Karte, ihre Altersgrenze und die dokumentierten Sperr- und Limitmöglichkeiten. Nicht jede Bank erlaubt jede Einstellung in einer Eltern-App.

Auf den Namen des Kindes eröffnen

Läuft das Konto auf den Namen des Kindes, nutzt du dessen Steuerfreibeträge für Zinserträge. Die Eröffnung übernehmen die gesetzlichen Vertreter – online per VideoIdent oder in der Filiale. Mehr zu den Vor- und Nachteilen beider Varianten auf unserer Entscheidungsseite Kinderkonto vs. Elternkonto.

So bewerten wir die Kinderkonten

Jedes Konto in diesem Vergleich wurde nach denselben fünf Kategorien bewertet: Kosten, Zinsen, Karte und App, Eröffnung sowie Service. Die Gewichtung und alle Prüfkriterien legen wir transparent in unserer Testmethodik offen.

Konditionen und Scores können sich ändern. Datenquellen und individuelle Datenstände stehen im jeweiligen Anbieterprofil. Ein Quellenabruf ist von einer manuellen fachlichen Prüfung zu unterscheiden; diese Übersicht erzeugt deshalb keinen neuen Prüftermin beim Aufruf.

Das Alltagspaket rechnen: Grundgebühr ist nur der Anfang

Ein Vergleich wird erst aussagekräftig, wenn er zu eurer tatsächlichen Nutzung passt. Schreibt vor der Auswahl auf, ob Taschengeld bar oder per Überweisung ankommt, ob das Kind selbst Bargeld abheben wird und welche Karte es benötigt. Eine zweite Karte, häufige Einzahlungen oder Abhebungen an fremden Automaten können wichtiger sein als ein kleiner Guthabenzins. Ein kostenloser Standardtarif hilft wenig, wenn die im Alltag benötigte Leistung nicht enthalten ist.

Rechne auf Jahresbasis mit den tatsächlichen Bedingungen des Anbieters. Ein rein hypothetisches Beispiel: Eine Kartenoption zu 1,50 € im Monat und vier zusätzliche Abhebungen zu 2,50 € ergeben 28 € im Jahr. Das sind keine Tarife einer genannten Bank, sondern austauschbare Rechenannahmen. Erst wenn du eure Nutzung und die belegten Preise einsetzt, lässt sich das Paket sinnvoll vergleichen. Ein Startbonus sollte die laufenden Kosten nicht verdecken.

Welche Elternkontrolle braucht eure Familie wirklich?

Unterscheide den rechtlichen Zugang der gesetzlichen Vertreter von einer speziellen Eltern-App. Nicht jede Bank, bei der Eltern ein Kinderkonto verwalten können, bietet Echtzeitmeldungen oder getrennte Kartenlimits. Lies im Profil, welche Funktion konkret belegt ist. Ist nur eine allgemeine Banking-App genannt, darf daraus kein vollständiges Kinder-Dashboard abgeleitet werden. Besprecht außerdem, ob das Kind selbst seinen Kontostand sehen kann.

Für den Anfang kann es reichen, eine kleine Guthabensumme und klare Absprachen zu nutzen. Wer Onlinezahlungen oder Auslandsreisen plant, braucht andere Funktionen. Zu weitgehende Versprechen wie volle Kontrolle sind problematisch: Eine Kartensperre verhindert nicht automatisch jeden bereits geschlossenen Vertrag. Ein geeignetes Konto unterstützt eure Regeln, ersetzt aber weder Gespräche noch eine altersgerechte Erklärung von Ausgaben und Guthaben.

Regionale Banken und Datenstände richtig einordnen

Sparkassen, Volksbanken und regionale Bankengruppen können unterschiedliche Preise und Altersgrenzen haben. Ein Gruppenname ist kein bundesweit einheitlicher Tarif. Prüfe deshalb das Institut, bei dem das Konto tatsächlich eröffnet wird. Der Vergleich kennzeichnet regionale Angaben; maßgeblich ist dessen konkretes Preisverzeichnis. Eine allgemeine Kondition der Gruppe darf nicht als Zusage deiner örtlichen Filiale verstanden werden.

Ein hoher Redaktionsscore fasst Kriterien zusammen, beweist aber nicht, dass das Konto für jedes Kind geöffnet werden kann. Nutze zuerst das Alter und die zwingenden Bedingungen. Danach vergleichst du die verbleibenden Angebote. Die Datenstände der einzelnen Profile sind wichtiger als ein heutiges Datum auf einer Übersichtsseite. Bei widersprüchlichen Angaben sollte die aktuelle verbindliche Produktinformation vor einer Eröffnung geklärt werden.

Häufige Fragen

Alle Antworten stehen vollständig auf dieser Seite – aufklappen genügt.

Grundlagen & Eröffnung

Alles, was du vor der Eröffnung wissen musst: Alter, Unterlagen, Kosten und rechtliche Rahmenbedingungen.

Ab welchem Alter kann man ein Kinderkonto eröffnen?
Ein Kinderkonto als reines Guthabenkonto können Eltern in der Regel ab Geburt eröffnen – zum Beispiel für Geldgeschenke. Eine eigene Karte gibt es je nach Bank meist ab 6 bis 7 Jahren, volle Online-Banking-Rechte oft ab 12 Jahren. Die konkrete Altersgrenze steht bei jedem Anbieter in unserem Vergleich in der Spalte „Mindestalter“.
Was ist ein Kinderkonto und wie funktioniert es?
Ein Kinderkonto ist ein Girokonto, das auf den Namen des Kindes läuft, aber von den gesetzlichen Vertretern eröffnet und verwaltet wird. Es wird ausschließlich auf Guthabenbasis geführt: Ausgegeben werden kann nur, was vorher eingezahlt wurde. Eltern sehen Umsätze in der App, können Limits setzen und die Karte sperren; mit steigendem Alter bekommt das Kind mehr eigene Rechte.
Was kostet ein Kinderkonto?
Die Kontoführung ist bei den meisten Anbietern für Minderjährige kostenlos, ebenso die erste Karte. Kosten entstehen typischerweise für Ersatzkarten, Bargeldabhebungen außerhalb des eigenen Automatennetzes, Fremdwährungszahlungen oder Papierauszüge. Taschengeld-Apps von Fintechs verlangen dagegen oft eine monatliche Gebühr – die genauen Werte findest du in der Vergleichstabelle.
Welches Kinderkonto ist das beste?
„Das beste“ Konto hängt vom Alter und Ziel ab: Für Geldgeschenke ab Geburt zählen Verzinsung und Gebührenfreiheit, ab dem Schulalter Karte, App und Eltern-Kontrolle. Unser Testsieger im Kinderkonto-Vergleich ergibt sich aus fünf gewichteten Kriterien (Kosten, Leistungen, Karte & App, Eröffnung, Service & Sicherheit). Wer schnell eine Vorauswahl braucht, nutzt den Konto-Finder mit fünf Fragen.
Welche Bank ist die beste für ein Kinderkonto?
Direktbanken punkten meist mit kostenloser Kontoführung, guter App und schneller Online-Eröffnung; Filialbanken, Sparkassen und Volksbanken bieten dafür Beratung vor Ort und Bargeldservice. Wenn du bereits ein Konto bei einer Bank hast, ist deren Kinderkonto oft am bequemsten, weil manche Anbieter ein Elternkonto beim gleichen Haus voraussetzen. Vergleiche daher immer Kosten, Kartenalter und Elternkonto-Pflicht gemeinsam.
Wer darf ein Kinderkonto eröffnen?
Eröffnen dürfen nur die gesetzlichen Vertreter, also in der Regel die sorgeberechtigten Eltern. Großeltern, Paten oder andere Verwandte können Geld einzahlen, aber kein Konto auf den Namen des Kindes anlegen – dafür brauchen sie eine Vollmacht oder die Mitwirkung der Eltern. Das Kind selbst wird Kontoinhaber, verfügen dürfen zunächst die Eltern.
Können beide Elternteile ein Kinderkonto eröffnen oder nur einer?
Bei gemeinsamem Sorgerecht verlangen die meisten Banken die Zustimmung beider Elternteile; unterschreiben müssen dann beide, auch wenn nur einer den Antrag stellt. Einige Direktbanken lassen die Eröffnung durch einen Elternteil zu, wenn dieser das alleinige Sorgerecht nachweist. Nach der Eröffnung sind in der Regel beide Sorgeberechtigten verfügungsberechtigt.
Welche Unterlagen braucht man für ein Kinderkonto?
Standard sind: Geburtsurkunde des Kindes, Ausweis der Eltern und die Steuer-Identifikationsnummer des Kindes. Bei getrennt lebenden Eltern kommt häufig ein Sorgerechtsnachweis dazu, bei Filialbanken teils auch die Meldebescheinigung. Online erfolgt die Identifizierung der Eltern per Video- oder PostIdent.
Braucht mein Kind einen Ausweis für ein Konto?
Für kleine Kinder genügt in der Regel die Geburtsurkunde. Ältere Kinder und Jugendliche müssen sich bei vielen Banken zusätzlich mit Kinderreisepass oder Personalausweis legitimieren, besonders wenn sie selbst Online-Banking nutzen sollen. Ob ein Ausweis nötig ist, hängt vom Anbieter ab und steht in den Eröffnungsunterlagen.
Kann man ein Kinderkonto online eröffnen?
Ja, bei Direktbanken und Fintechs läuft die Eröffnung komplett digital: Antrag ausfüllen, Unterlagen hochladen, VideoIdent der Eltern. Manche Institute verlangen für Minderjährige weiterhin eine Unterschrift per Post. Sparkassen und Volksbanken bieten Online-Eröffnung teils an, verweisen aber häufig auf einen Filialtermin.
Kann man ein Kinderkonto ohne Schufa eröffnen?
Ja. Kinderkonten sind reine Guthabenkonten ohne Dispo, deshalb findet keine Bonitätsprüfung des Kindes statt. Ein Schufa-Eintrag entsteht dadurch nicht, ein negativer Eintrag der Eltern steht der Eröffnung in der Regel nicht entgegen. Manche Banken melden lediglich die Kontoeröffnung als neutrales Merkmal.
Kann ich ein Kinderkonto eröffnen, ohne selbst Kunde der Bank zu sein?
Das ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Einige Banken – etwa im genossenschaftlichen Bereich oder bei bestimmten Direktbanken – setzen ein Elternkonto beim gleichen Haus voraus, andere nicht. In unserer Vergleichstabelle siehst du in der Spalte „Elternkonto“, ob ein eigenes Konto nötig ist, und im Konto-Finder kannst du gezielt nach Angeboten ohne Elternkonto filtern.
Was ist der Unterschied zwischen Kinderkonto und Taschengeldkonto?
Ein Kinderkonto ist ein vollwertiges Girokonto bei einer Bank mit eigener IBAN, Karte und Einlagensicherung. Ein Taschengeldkonto beziehungsweise eine Taschengeld-App ist meist ein E-Geld-Produkt eines Fintechs mit Prepaid-Karte, starkem Fokus auf Eltern-Steuerung, Aufgaben und Sparzielen – oft gegen Monatsgebühr. Für Überweisungen, Gehalt aus dem Nebenjob und langfristige Nutzung ist das Girokonto die robustere Basis.
Ist ein Kinderkonto wirklich komplett kostenlos?
Kostenlos ist meist die Kontoführung inklusive erster Karte, solange das Kind minderjährig ist. Nebenkosten bleiben: Ersatzkarte, Bargeld an fremden Automaten, Zahlungen in Fremdwährung oder Papierauszüge können Gebühren auslösen. Prüfe deshalb immer das Preis- und Leistungsverzeichnis – die wichtigsten Posten führen wir in jedem Testbericht auf.
Kann ein Kinderkonto überzogen werden (Dispo)?
Nein. Konten für Minderjährige werden ausschließlich auf Guthabenbasis geführt, einen Dispositionskredit gibt es nicht. Das ist gesetzlich abgesichert, weil Minderjährige nur beschränkt geschäftsfähig sind. Erst ab 18 Jahren – und nur bei ausreichender Bonität – kann ein Dispo eingeräumt werden.
Kann ein Kind mit dem Konto ins Minus gehen?
Im Normalfall nicht: Zahlungen werden abgelehnt, wenn das Guthaben nicht reicht. In seltenen Ausnahmen kann ein Konto technisch minimal ins Minus rutschen, etwa durch nachträglich gebuchte Fremdwährungsentgelte oder Offline-Zahlungen. Der Betrag wird dann mit der nächsten Gutschrift ausgeglichen; Sollzinsen fallen bei Kinderkonten in der Regel nicht an.
Wie viele Kinderkonten kann man eröffnen?
Rechtlich gibt es keine Obergrenze: Ein Kind kann mehrere Konten bei verschiedenen Banken haben, etwa ein Girokonto für den Alltag und ein Tagesgeldkonto fürs Sparen. Praktisch verlangen viele Banken pro Kind nur ein Konto je Produkttyp. Sinnvoll ist die Kombination aus einem Alltagskonto und einem getrennten Sparkonto oder Depot.
Bekommt man auf ein Kinderkonto Zinsen?
Auf dem Girokonto gibt es meist keine oder nur symbolische Zinsen. Zinsen fallen auf verknüpften Spar- oder Tagesgeldkonten an; einige Banken bieten für Kinder ein Sparkonto mit Vorzugszins auf kleine Beträge. Wer Geldgeschenke verzinst parken will, vergleicht besser Tagesgeld für Kinder statt das Girokonto.
Können Großeltern ein Konto für das Enkelkind eröffnen?
Auf den Namen des Enkelkindes nur mit Zustimmung und Mitwirkung der sorgeberechtigten Eltern, weil diese die gesetzlichen Vertreter sind. Alternativ eröffnen Großeltern ein Konto oder Depot auf den eigenen Namen und geben das Geld später weiter – dann behalten sie die Kontrolle, nutzen aber nicht die Freibeträge des Kindes. Beide Wege sind zulässig und haben unterschiedliche steuerliche Folgen.
Ist ein Kinderkonto pfändungssicher?
Ein Kinderkonto gehört rechtlich dem Kind und darf grundsätzlich nicht für Schulden der Eltern gepfändet werden – vorausgesetzt, das Geld ist tatsächlich dem Kind zugewendet worden und wird nicht wie ein Elternkonto genutzt. Wer Beträge vom Kinderkonto regelmäßig für Familienausgaben verwendet, riskiert, dass Gerichte es wirtschaftlich den Eltern zurechnen. Ein spezielles P-Konto gibt es für Kinder nicht; bei Streitfragen hilft nur Rechtsberatung.

Fachliche Grundlagen und Grenzen des Vergleichs

Die Verbraucherzentrale erklärt Bankgeschäfte mit Minderjährigen. Informationen zur gesetzlichen Einlagensicherung stellt die BaFin bereit. Diese Quellen erläutern allgemeine Regeln, nicht die aktuellen Konditionen einzelner Angebote. Preisverzeichnisse und individuelle Datenstände stehen in den Anbieterprofilen. Der Score bewertet dokumentierte Konditionen und Leistungen, keine garantierten Erträge und keine selbst durchgeführten Praxistests.

Checkliste: Was du zur Eröffnung brauchst

0 von 6 erledigt · Die Liste ist ein Richtwert – je nach Anbieter können weitere Unterlagen nötig sein.