Sparen für Kinder: Sicher anlegen mit Tagesgeld & Festgeld
Geldgeschenke, Sparbeträge und der klassische Notgroschen: So parkst du Geld für dein Kind sicher und verzinst – mit Vergleichen und klaren Empfehlungen.
Stand: – alle Angaben ohne Gewähr
Nicht jedes Geld fürs Kind gehört an die Börse: Für Beträge, die garantiert verfügbar sein müssen – Führerschein, Ausbildung, erstes Auto – sind Tagesgeld und Festgeld die richtigen Werkzeuge.
Wir erklären die Unterschiede, zeigen die besten Zinsen im Vergleich und helfen dir, Sparbetrag und Anlagehorizont richtig zu kombinieren.
Die wichtigsten Themen
Tagesgeld für Kinder
Täglich verfügbar und sicher verzinst – die besten Tagesgeldkonten im Vergleich.
Mehr erfahrenFestgeld für Kinder
Zinsgarantie über die gesamte Laufzeit – passend bis zum 18. Geburtstag.
Mehr erfahrenSparplan-Rechner
Was wird aus deiner monatlichen Sparrate? Zinseszins interaktiv berechnen.
Mehr erfahrenSteuern & Freibeträge
So bleiben Zinsen deines Kindes steuerfrei – Freibeträge clever nutzen.
Mehr erfahrenDie drei Ziele beim Sparen fürs Kind
Jede Spar-Entscheidung ist ein Abwägen zwischen drei Zielen: Sicherheit, Verfügbarkeit und Rendite. Kein Produkt kann alle drei perfekt erfüllen – Tagesgeld punktet bei Sicherheit und Verfügbarkeit, Festgeld bei Sicherheit und Zins, das Depot bei der Renditeerwartung über lange Zeiträume.
Für die Praxis heißt das: Lege nicht alles in ein einziges Produkt. Ein flexibler Teil gehört aufs Tagesgeld, Beträge mit festem Zieltermin können in Festgeld höher verzinst werden, und was mindestens zehn Jahre liegen bleibt, darf an die Börse.
Geldgeschenke von Großeltern und Paten richtig anlegen
Zur Geburt, Taufe oder Kommunion kommen oft vierstellige Beträge zusammen. Statt sie auf dem Girokonto versauern zu lassen, gehören sie auf ein Konto oder Depot auf den Namen des Kindes – das schafft rechtliche Klarheit und nutzt die Steuerfreibeträge des Kindes.
Sprich mit den Schenkenden offen über das Ziel: Soll das Geld zum Führerschein, zum Studium oder frei zur Verfügung stehen? Vom Ziel hängt ab, ob Tagesgeld, Festgeld oder ein ETF-Sparplan passt – und wann das Kind darüber verfügen darf.
Die richtige Strategie je nach Alter
Wie viel Zeit bis zur Auszahlung bleibt, bestimmt die Strategie. Diese grobe Orientierung hat sich bewährt:
- 0–6 Jahre: langer Horizont – Depot-Anteil kann hoch sein, Tagesgeld für Geschenke
- 7–12 Jahre: Mischung aus Tagesgeld und Sparplan, erste Lernziele ums Sparen
- 13–17 Jahre: Horizont wird kürzer – schrittweise in Tagesgeld und Festgeld umschichten
Sicherheit: Was die Einlagensicherung abdeckt
Guthaben auf Tages- und Festgeldkonten ist über die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € pro Kunde und Bank geschützt – EU-weit einheitlich geregelt. Kommt es zur Bankenpleite, muss die Entschädigung binnen sieben Werktagen ausgezahlt werden.
Anders bei Fonds und ETFs im Depot: Sie gelten als Sondervermögen und gehören dir auch dann, wenn der Anbieter insolvent geht – geschützt ist hier nicht der Kurswert, sondern dein Eigentum an den Anteilen. Beide Schutzmechanismen zusammen machen die klassischen Kinder-Anlagen sehr robust.
Häufige Fragen
Alle Antworten stehen vollständig auf dieser Seite – aufklappen genügt.
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