Taschengeld-Tabelle: Wie viel ist altersgerecht?

Wie viel Taschengeld ist angemessen? Orientierungswerte nach Alter, Tipps zur Auszahlung und warum Regelmäßigkeit wichtiger ist als die Höhe.

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Das Wichtigste in Kürze

Taschengeld ist das wichtigste Werkzeug, um Kindern den Umgang mit Geld beizubringen. Entscheidend sind Regelmäßigkeit und Verlässlichkeit – nicht die Höhe.

  • Bis 10 Jahre wöchentlich zahlen, danach monatlich
  • Taschengeld nie als Strafe streichen oder als Belohnung erhöhen
  • Über die Höhe mit dem Kind sprechen – und Fehler erlauben

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Orientierungswerte nach Alter

Die folgenden Werte sind Richtwerte, die sich an gängigen Empfehlungen von Jugendämtern und Verbraucherzentralen orientieren. Was du zahlen kannst, hängt immer vom Familienbudget ab – das ist völlig in Ordnung.

Fünf Tipps für die Praxis

Zahle das Taschengeld immer am selben Tag – am besten automatisch per Dauerauftrag aufs Kinderkonto. So lernt dein Kind, mit einem festen Budget zu planen.

  • Kleinere Kinder: bar und wöchentlich, damit Geld greifbar bleibt
  • Ab ca. 10 Jahren: monatlich aufs Konto, mit eigener Karte
  • Sonderausgaben (Schulmaterial, Handy) separat klären
  • Sparen fördern: Sparziele gemeinsam festlegen
  • Nicht nachsitzen lassen: Fehlkäufe gehören zum Lernen dazu

Häufige Fragen

Soll Taschengeld an Aufgaben im Haushalt gekoppelt sein?
Nein, empfohlen wird, beides zu trennen: Mithilfe im Haushalt ist familiäre Selbstverständlichkeit, Taschengeld ein Lernwerkzeug. Wer will, kann Sonderaufgaben extra vergüten.
Was, wenn mein Kind alles sofort ausgibt?
Das ist normal und Teil des Lernens. Greife nicht ein, sondern sprich nach ein paar Wochen gemeinsam über die Ausgaben. Die Erfahrung 'leere Kasse' wirkt stärker als jede Predigt.